Mounted Games

Mehr als ein Sport - Eine Leidenschaft

Mounted Games (franz.: Pony Games) sind rasante Stafettenrennen auf dem Ponyrücken.

Ursprünglich in Indien als Training für Reitersoldaten erfunden, fanden Sie über England den Weg nach Europa. Leider ist diese spannende Sportart in der Deutschschweiz noch immer recht unbekannt. Im Jahre 2006 wurden die ersten Deutschschweizer Mounted Games Teams gegründet. Eines davon in der Ostschweiz.

Mounted Games sind ein Teamsport, jedoch hat jeder Spieler als Staffetten-Reiter seinen individuellen Auftritt. Es geht um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Zusammenspiel zwischen Reiter und Pony. Der Wettkampf zwischen den Konkurrenten ist unmittelbar; bis zu sechs Teams treten auf parallelen Bahnen gleichzeitig gegeneinander an. Mounted Games sind spannend und spektakulär – nichts für schwache Nerven! Ein Rennen ist erst zu Ende, wenn der letzte Reiter des Teams die Ziellinie überquert hat. Missgeschicke wie umgestossene Slalomstangen oder Fehler bei der Übergabe müssen sofort behoben werden. Das kostet Zeit und Punkte! Das Publikum fiebert mit, es braucht keine besondere Sachkenntnis, um dem Geschehen folgen zu können.

Je nach Kategorie werden zwischen acht und zwölf Rennen geritten. Ein Team besteht aus fünf Reitern und ihren Ponys, vier werden ins Rennen geschickt, einer setzt aus. Es gilt also, für die einzelnen Rennen die Reiter/Pony-Paare ihren Stärken gemäss geschickt einzusetzen, damit das Team möglichst gut punktet. Die Spiele sind klar reglementiert, um Fairness und Sicherheit zu gewährleisten. Sporen und Gerte sind verboten, grobes oder unsportliches Verhalten gegenüber Ponys oder Konkurrenten wird nicht geduldet und führt zum Ausschluss des Teams.

Quelle: Bonnie Ponies